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Bildbesprechung – australische Geometrie

(C) Alexandra Weigl

 

 

Alexandra Weigl aus Büchlberg hat uns das obige Bild unter dem Titel „australische Geometrie” in der Kategorie „Architektur“ zur Besprechung eingereicht.

Sie schreibt dazu: Eigentlich nur ein Schnappschuss vom Regierungsgebäude in Canberra aus dem Mai 2009, der mit einer „Macht alles selbst“-Digitalkamera gemacht wurde. Mir selbst gefällt es aber sehr gut, weil ich den Bildaufbau aus Licht und Schatten ganz spannend finde. Würde aber gerne mal die Meinung von Leuten mit Ahnung dazu hören.

Rollei, RCP-8325X
Blendenzahl: F/7.1
Belichtungszeit: 1/250 Sek.
ISO-Filmempfindlichkeit: ISO-100
Lichtwert: 0 Schritt(e)
Messmodus: Mittenbetont
EXIF-Version: 0210

Bildbewertung

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künstlerische Gestaltung
technische Ausführung
optisch Anmutung
gesamter Eindruck
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7 Kommentare

  1. Sehr schön gesehen! Die Strukturen und Kontraste sind prima!

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  2. Hallo Alexandra,
    Ein tolles Architekturmotiv, von Dir gut gesehen und auch gut fotografiert
    Durch den seitlichen Lichteinfall ergibt sich das tolle Schattenmuster. Das seitliche Licht bringt allerdings den Dynamikbereich der Kamera an den Anschlag, die Strukturen der weißen Wand in der Mitte sind auf der sonnenzugewandten Seite uberstrahlt, zeigen keinerlei Zeichnung mehr. Um die hellen Bereiche besser in den Griff zu bekommen bei der Aufnahme die Kamera um ca. -1,5 EV Werte korrigieren. Dabei kann allerdings passieren, dass die dunklen Partien „absaufen“. Eine einfache Kompaktkamera kommt bei solchen Lichtverhältnissen schnell an ihre Grenzen. In der Bildbearbeitung sind bei der Bearbeitung von JPG Dateien auch nur geringe Spielräume verfügbar, um solche Fotos optimal anzupassen. Es gibt hochwertige Kompaktkameras, die ermöglichen Fotografie im RAW Format und haben einen höheren Dynamikumfang (sprich größere Spreizung zwischen hellsten und dunkelsten Bildanteilen). Mit Deiner Kamera kann man auch in solchen Situationen gegensteuern, indem du die Kamera auf ein Stativ packst und eine Belichtungsreihe von 3-5 Fotos mit Bilichtungskorrekturen von -2EV bis +1EV machst. Diese Fotos dann in einer geeigneten Software, z.B. Photoshop Elements oder GIMP, zusammenfügen. Mit einer solchen Serie ist dann das Foto wesentlich besser ausbelichtet. Bei solchen Serien macht Übung den Meister. Schau bei Deiner Kamera mal in die Bedienungsanleitung, vielleicht kann sie sogar Belichtungsreihen automatisch erstellen. In dem Modus musst Du dann die Kamera etwas länger suf das Motiv ausrichetn und darfst den Bildausschnitt dabei nicht verändern.

    Architekturaufnahmen bedürfen häufig perspektivischer Korrekturen. Johann Riedel hat schon eine Lösung mit speziellen Kameras beschrieben. Es gibt für Kameras mit Wechselbajonett auch sogenannte Tilt/Shift Objektive, mit denen der Fotograf im Prinzip nichts anderes einstellt, als Johann beschrieben hat. Beide Möglichkeiten sind sehr kostspielig. Bei DSLRs oder Systemkameras kann man auch noch mit speziellen Balgengeräten und Objektiven mit relativ großem Bildkreis die Korrekturen direkt vor der Aufnahme durchführen.

    Bei Deinem Foto würde ich die Korrektur in einer Bearbeitungssoftware durchführen, die sowohl die perspektivische Korrektur ermöglicht als auch in der Lage ist, Objektivverzeichnungen zu korrigieren. Deine Kamera produziert bei der gewählten Brennweite eine recht ausgeprägte Tonnenverzeichnung (deutlich zu sehen an den gekrümmten Kanten der Säulen am rechten Bildrand).

    Ich habe Dein Foto etwas bearbeitet, kann es leider nicht in den Beitrag einkopieren. Ich habe das Bild in das 1:1 Format, Quadrat umgewandelt, so geschnitten, dass die linke untere Ecke des Fotos an der oberen Kante des 2-ten Schatten von unten als Eckläufer ansetzt. Mit diesem Schnitt entfernst Du den Querschatten, der nach meiner Meinung die Harmonie des Bildes stört. Gleichzeitig wird der einengende Anteil der Dachkonstruktion reduziert und keine Lampe mehr angeschnitten.
    Ist theoretisch schwer nachzuvollziehen. Wenn Du das bearbeitete Foto haben möchtest, kannst Du mir über XING eine Nachricht mit Angabe einer E-Mail Adresse schicken. Ich maile es Dir dann zu.
    Viele Grüße
    Winfried

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    • Robert Hailwax

      mit Vielem hast Du recht, lieber Winfried – nur dass es quadratisch „besser“ sein könnte, dem kann ich nicht zustimmen. Die Aufnahme verlangt, der Spannung wegen, mE unbedingt das Hochformat.

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      • Lieber Robert,
        das Motiv ist im Hochformat definitiv spannender, da bin ich 100% bei Dir.
        Der quadratische Schnitt wäre jetzt ganz speziell bei der eingestellten Aufnahme eine „Kompromisslösung“, mit der ich „störende“ Bildpartien entfernen kann.
        Wie geschrieben, habe ich es ausprobiert, mit DxO ViewPoint 2 entsprechend korrigiert. Die Spannung der Hochformataufnahme ist dann nicht mehr gegeben.
        Den störenden Querschatten kann man sicherlich nur bei einem noch tieferen Sonnenstand vermeiden, evtl. ein paar Schritte nach vorn gehen, dann geht bei der verwendeten Brennweite wieder ein nicht einzuschätzender Bildanteil mit entsprechender Bildwirkung verloren.
        Leider kenne ich die Lokation nicht, um einen guten Tipp zu geben, zu welchem Zeitpunkt dieses tolle Motiv am besten in Szene gesetzt werden kann.
        Vielleicht verrät uns Alexandra noch, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie das Foto geschossen hat.
        Viele Grüße
        Winfried

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  3. Robert Hailwax

    sehr gut gesehen und umgesetzt – allerdings würde ich die Säulen rechts noch gerade stellen.

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  4. Hallo Alexandra,
    an sich ein tolles Motiv und ich finde du hast auch den richtigen Blick dafür. Versuch mal den linken Teil mit dem Schattengewirr wegzulassen, dann wird der rechte Teil harmonischer. Die Architekturfotografie galt früher als hohe Schule der Fotografie und die gestandenen Fotografenmeister rückten mit einem beachtlichen Equipment an, wenn sie solche Motive abzubilden hatten. Bei den Kameras konnte man sowohl die Objektivebene als auch die Filmebene neigen und somit die Verzerrungen kompensieren. Obwohl ich täglich mit Photoshop zu tun habe, bin ich kein Freund von Bildern, die elektronisch verändert wurden. Hier würde ich dir eine Entzerrung und Objektivkorrektur allerdings empfehlen, da das Bild dadurch sicher gewinnt. Versuch es mal und vergleich vorher/nachher. Ich denke, das würde dem Motiv guttun, — aber ist nur ein Vorschlag.

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    • generell eben perspektivisch einfach korrigieren . . .
      nach wie vor ist in der architekturfotografie die großformatkamera das non plus ultra, um da mit zu halten kann man nur versuchen es mit bildbeabeitung annähernd hin zu bekommen . . .

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