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CANON EOS 1200D im Vergleich zur CANON EOS 1100D

 Ein verhaltenes Update der Canon EOS 1100D, ist die Canon EOS 1200D

 

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Allgemeines zur Canon EOS 1200D im Vergleich zur Canon EOS 1100D

Nach drei Jahren löst  die Canon EOS 1200D, die Canon EOS 1100D als das günstigste Einsteigermodell in der DSLR Systemkamerafamilie von Canon ab. Canon kommt da mit einem etwas verhaltenen Update auf den Markt mit ihrer Canon EOS 1200D. Die Modifikationen am Gehäuse mit dem griffigeren Kunststoff lässt das Gehäuse etwas hochwertiger erscheinen, damit hat die Kamera sicher in ihrer Handhabung und Optik gewonnen. Als Bildprozessor wurde jetzt auf alt bewährtes gesetzt.

Der Sensor ist minimal größer geworden und hat jetzt eine Auflösung von runden 18 MP mit dem APS-C Format Sensor. Zusätzlich zeichnet der Sensor Videos im Full HD Format auf. Eine ISO – Erweiterung gibt es jetzt auf 12.800 und der Display ist jetzt von 2,7 auf satte drei Zoll gewachsen.

Passend zu der neuen Canon EOS1200D hat der Kamerahersteller eine App entwickelt, die Neulingen einen besonders leichten Einstieg in das faszinierende Hobby Fotografie geben soll.

Was die CANON EOS 1200D leistet findest du im folgenden Testbericht ausführlich.

Alles über die Canon EOS 1100D / Canon EOS 1200D:
Allgemeines zur Canon EOS 1200D
Fotoeigenschaften der Canon EOS 1200D
Display und Sucher der Canon EOS 1200D
Objektiv zur Canon EOS 1200D
Videofunktion der Canon EOS 1200D
Canon Begleiter App zur EOS 1200D
Technische Daten der Canon EOS 1200D
Preisübersicht zur Canon EOS 1200D
Fazit zur Canon EOS 1200D

Die Canon EOS 1200D mit ihren 480 Gramm, inklusive Akku und den Abmessungen von 130 x 100 x 78 Millimeter würde ich durchaus als Leichtgewicht durchgehen lassen. Der mitgelieferte Original Akku schafft 480 Aufnahmen in einem Durchgang.

Was die Verarbeitung der Kamera betrifft, so kann man der Kamera ein gutes Zeugnis in Sachen Verarbeitung ausstellen, obwohl der Kunststoff etwas günstig wirkt. Wie gesagt ein leichtes Gehäuse, das sicher den Einen oder Anderen Neueinsteiger leichter zu Kamera greifen lässt, als wenn sie schwerer ausgefallen wäre.

Studien besagen, dass schwerere Kameras einfach öfters zuhause in der Kameratasche gelassen werden als ein Leichtgewicht wie es die Canon EOS 1200D ist.  Das soll heißen, sie ist eine vollwertige Systemkamera, verfügt dementsprechend auch über die Bildqualität einer DSLR-Kamera und ist leichter als viele andere vergleichbare Modelle. Damit ist Canon einen konsequent richtigen Weg gegangen um neuen Kunden für eine DSLR-Kamera zu begeistern.

Canon EOS 1200D Test


Fotoeigenschaften der Canon EOS 1200D

Der Leistungsumfang des Sensors in der CANON EOS 1200D ist bekannt, bewährt und recht ansprechend. Der APS-C Sensor mit seinen  22,3 x 14,9  Millimeter und dem DIMIC-4 als Bildprozessor liefert sehr ansprechende Ergebnisse auf hohem Niveau, bis zu einer ISO-Empfindlichkeit von 1.600, in der Grundeinstellung gibt es eine neutrale Farbabstimmung. Da wird ohne weiteres mit hochwertigen DSLRs, wie etwas der Canon EOS 70D oder von Konkurrenzprodukten mitgehalten. Die Empfindlichkeit ist zwar beider Canon EOS 1200D hochgeschraubt auf ISO 12.800, aber alles über ISO 1.600 wird mir hohem Rauschanteil quittiert. Das hat eine geringere Detailwiedergabe zur Folge, weil die Canon EOS1200D das Rauschen relativ massiv unterdrückt, das auch dann im RAW–Bildformat bei der Entwicklung der Bilder nur bedingt zu korrigieren ist.

Eine Auflösung von rund 18 Megapixel liefert der APS-C Bildsensor, mit einen Seitenverhältnis von 3:2. Sony, Nikon oder Pentax als Konkurrenz der Canon haben einen geringfügig größeren Bildsensor, mit 23,5 x 15,6 Millimeter, im Gegensatz die Canon EOS 1200D mit den Maßen des Bildsensors von 22,3 x 14,9 Millimetern. Das hat zwar keine Auswirkung auf die Bildqualität, aber Größe ist nun einmal das Maß aller Dinge. Mit einer maximalen Serienbildgeschwindigkeit von drei Bildern pro Sekunde im JPEG Format ist das zwar keine rekordverdächtige Bildfrequenz  und sicher nicht optimal für Sportfotografen, aber als Allround Einstiegskamera sind die Werte total in Ordnung. 1/4.000 Sekunde ist die schnellste Verschlusszeit der Canon EOS 1200D.

Die Canon EOS 1200D unterstützt den Foto-Einsteiger mit vielen Automatiken.  Neben dem „grünen Modus“ (Automatik-Modus) besitzt die DSLR auch dementsprechende Motivautomatiken, (P) Programmautomatik, Blenden- und Zeitautomatik und natürlich auch den (M) manuellen Modus. Zusätzlich hat die Canon EOS 1200D noch Kreativfilter die den Foto-Beginner unterstützen.

Wer jetzt seine Canon EOS 1200D über WLAN via App fernsteuern will hat mit der Canon EOS 1200D leider kein Glück. Die Kamera ist werde mit WLAN noch mit NFC ausgerüstet, da ist es notwendig auf ein anderes Modell zurück zu greifen. Wer Bilder direkt aus der Kamera auf den Rechner schicken will, kann das nur über die USB 2.0 Schnittstelle tun. Wer nicht so viel Zeit hat, der nimmt die SD-Karte raus und legt sie in einen Kartenleser mit USB 3.0 ein, da geht das ganze dann viel zügiger.
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Canon EOS 1200D

Canon EOS 1200D inkl. 18-55mm f/3,5-5,6 IS II Kit-Objektiv
Foto:Canon

Display und Sucher der Canon EOS 1200D

Das Vorgängermodell, die Canon EOS 1100D hatte einen Display von 2,7 Zoll, der wurde jetzt bei der Canon EOS 1200D auf 3 Zoll vergrößert und ist mit seinen 460.000 Pixel in Ordnung – wollen wir es dabei belassen. Der Monitor ist leider nicht klapp- oder schwenkbar, darauf muss der Neueinsteiger bei einer Canon EOS 1200D verzichten, dafür ist der Monitor in den Farben neutral abgestimmt. Aufnahmen mit sehr tiefem Standpunkt oder über Kopf Aufnahmen sind durch den nicht recht guten Betrachtungswinkel des Displays nicht ganz so einfach zu realisieren.

Schade ist es, dass bei den Einsteigermodellen immer bei den Suchern gespart wird, das ist aber egal ob bei Nikon, oder bei Canon, da können sich beide die Hände reichen. Es ist ein einfacher Spiegelsucher in der Canon EOS 1200D verbaut, der nur 95 Prozent des Bildfeldes anzeigt und dabei eine Vergrößerung von 0,8 bietet. Als Profi finde ich diese Sucher eher als „finstere Guckis“ und nicht wirklich als ernst zu nehmende Sucher. Mit diesem Sucher ist es eben nur gerade so möglich ein Motiv zu erfassen. Da sollte sich Canon vielleicht ein Beispiel an Ricoh nehmen, da wurde bei der Pentax K-50 ein Pentaprisma-Sucher mit einer 100 prozentigen Bildfeldabdeckung verbaut, dabei kostet die Pentax K-50 nur knapp 100 Euro mehr. zurück nach oben

Objektiv – Kit-Objektiv zur Canon EOS 1200D

Das mitgelieferte Kit-Objektiv ist das ältere, nicht überarbeitete EF-S Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 18-55 Millimeter und einer Blendenöffnung von f/3,5-5,6.  Die genaue Objektivbezeichnung lautet: Canon Zoom Lens EF-S 18-55mm f/3,5-5,6 IS II

Es ist im Gegensatz zum neueren Kit-Objektiv mit der selben Brennweite mit Steppermotor-Technik (STM) beim Fokusieren wesentlich lauter und hat einen etwas schlechter zu bedienenden Fokusring. Es stört zwar beim Fotografieren nur selten, wäre aber schöner. Der Autofokus arbeitet als Phasenautofokus recht zügig, sowohl bei schlechten als auch bei guten Lichtverhältnissen. Die EOS 1200D stellt sehr schnell scharf, schon nach zwei Zehntelsekunden ist das Bild fokussiert und in der Kamera gespeichert – ein absoluter Topwert. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder Schummerlicht dauert es gerade drei Hundertstel länger.

Prima: Auch im Live-View-Modus stellt die EOS 1200D schnell scharf – sonst eine Schwäche vieler Spiegelreflexmodelle. Dazu müssen Sie den AF-Quick-Modus einschalten, dann klappt die Kamera zum Scharfstellen den Spiegel für einen Sekundenbruchteil herunter, fokussiert und schaltet zurück zum Live View. zurück nach oben

Videofunktionen der Canon EOS 1200D

Sehr angenehm empfinde ich, dass nun auch das Einsteigermodell von Canon, die Canon EOS 1200D Full HD-Clips aufzeichnet. Die Videos werden in Full HD mit 1920 x1080 Pixeln aufgezeichnet und das ganze mit bis zu 30 Bildern/Sekunde. Dabei stehen eine manuelle Tonpegelaussteuerung sowie die Möglichkeit zu Steuerung der Belichtungsparameter zur Verfügung. Allerdings ist es zu empfehlen den Ton extern mitzuschneiden, denn der Ton in den DSLR Kameras lässt generell zu wünschen übrig.

Auf der rechten Seite befindet sich der Mini-HDMI-Ausgang, über den anschließend der Videoclip auf einem Fernsehgerät abgespielt werden kann. Alle Video-Aufzeichnungen werden in der Canon EOS 1200D auf der SD-Karte abgelegt und als MOV-Datei gespeichert.

Durchgehend können vier Gigabyte Video aufgenommen werden, danach stoppt die Kamera automatisch. Wer mehr als vier Gigabyte aufnehmen will muss einfach die Aufnahme neu starten und es wird ein weiterer .MOV-File angelegt. Bei der Canon EOS 1200D hat der Hersteller einen Überhitzungsschutz in form einer Zeitbegrenzung eingebaut. Nach 29 Minuten und 59 Sekunden schaltet die Kamera ab, somit wird eine Überhitzung des Sensors, bzw. des Bildprozessors verhindert.

Was leider vergeblich gesucht wird, das ist ein externe Mikrofonanschluss und ein Kopfhörerausgang – die sind schlicht weg nicht vorhanden, was allerdings wieder verständlich ist bei einem Einsteiger Modell.

Der Fokus kann im Videomodus manuell, oder über die Automatik geregelt werden. Bei den Videoaufnahmen kommt bei der Canon EOS 1200D der Kontrastautofokus zum Einsatz. Bei dem tritt leider häufig der unschöne „Punp-Effekt“ auf, besonders wenn es um bewegte Motive geht, weil da der Autofokus einfach zu langsam arbeitet. Da hat Canon bedeutend bessere Lösungen im eigenen Haus, beispielsweise mit der Canon EOS 70D um nur eine zu nennen. zurück nach oben

Canon Begleiter App zur EOS 1200D

Die Begleiter App für die Canon EOS 1200D kann kostenlos im App Store von Apple oder im Google Play Store für iOS und Android von jedem herunter geladen werden. Die App soll kein Handbuchersatz sein, sie ist viel eher eine Ergänzung zum Hanfbuch. Es gibt eine 360-Grad-Ansicht in der alle Teile erklärt werden, angefangen von den Knöpfen, Rädern, Anschlüssen und Display der Canon EOS 1200D.

Die zur Verfügung stehenden Tutorials müssen herunter geladen werden. Besonders ist das zu beachten, wenn die Kamera in den Urlaub mitgenommen wird und Du dir die Videos da ansehen möchtest – bitte vorher die Videos herunterladen, damit es im Urlaub keine bösen Überraschungen gibt (Datentransfer). Das Kamerahandbuch steht auch als Download im PDF-Format zur Verfügung.

Kreativität ist angesagt – im Untermenü „Inspirieren“ versucht Canon die Kreativität der neuen Nutzer zu steigern. Ich finde diese Idee recht ansprechend, dies ist auch für viele Hobbyfotografen mit etwas mehr Erfahrung eine willkommene Inspiration. zurück nach oben

 

Canon EOS 1200D

Canon EOS 1200D mit 3″ Display
Foto:Canon

Technische Datenvergleich der Canon EOS 1200D und Canon EOS 1100D

VERGLEICH EOS 1100D/1200D
Canon EOS 1100D
Canon EOS 1200D
SENSOR
SensorAPS-C CMOS (22,2 x 14,7 mm)APS-C CMOS (22,3 x 14,9 mm)
Auflösung12,2 MP (4.272 x 2.848)17,9 MP (5.184 x 3.456)
LichtempfindlichkeitISO-100 bis ISO-6.400ISO-100 bis ISO-6.400
(erweiterbar auf 12.800)
OBJEKTIV
Objektivanschluss/BajonettEF und EF-SEF und EF-S
Cropfaktor (Brennweitenverlängerung)1,6
BLITZ
Integrierter BlitzJaJa
Leitzahl9,29,2
x-Synchronisation1/200 Sek.1/200 Sek.
Blitzladezeitkeine Angaben2 Sekunden
ELEKRONIK
BildprozessorDIGIC 4DIGIC 4
Serienbild3 Bilder/sek3 Bilder/sek (69 JPEG, 6 RAW)
SpeichermediumSD-, SDHC- und SDXC-SpeicherkartenSD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten
SucherTyp: Pentaspiegel
Abdeckung: 95 Prozent
Vergrößerung: 0,8-fach
Typ: Pentaspiegel
Abdeckung: 95 Prozent
Vergrößerung: 0,8-fach
Belichtungsmessung63 Felder63 Felder
Display2,7"-LCD3,0"-LCD
Display-Auflösung230.000 Pixel460.000 Pixel
AkkuLP-E10LP-E10
Autofokus9-Punkt-AF (davon ein Kreuzsensor)9-Punkt-AF (davon ein Kreuzsensor)
VIDEO
VideoformatHD-Ready (30/25p)FullHD (30/25/24p)
HD-Ready (60/50p)
Video-AFx Keine Angaben
GEHÄUSE
Abmessungen130 x 100 x 78 mm130 x 100 x 78 mm
Gewicht459 g480 g
AF-Arbeitsbereich0 bis +18 LW0 bis +18 LW
AnschlüsseUSB, mini-HDMI, FernauslöserUSB, mini-HDMI, Fernauslöser
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Preisübersicht zur Canon EOS 1200D

ANBIETERPREISZUM PRODUKT

www.cyberport.de

409,00 €kaufen
406,98 €kaufen

notebooksbilliger.de
398,99 €kaufen
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FAZIT zur Canon EOS 1200D:

Die Canon EOS 1200D ist eine tolle Einsteigerkamera mit keinem überflüssigen Schnick Schnack, sie hat alles was man für gute Aufnahmen braucht, und das bei einem gutem Preisleistungsverhältnis. Vor allem mit der hohen Bildqualität punktet die Canon EOS 1200D – hohe Bildschärfe bei geringem Rauschen! Für Einsteiger sind die zahlreichen Automatikfunktionen inklusive der Kreativfilter eine wesentliche Erleichterung für den Start.
 
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2 Kommentare

  1. Ich bräuchte unbedingt eine Kamera kann mich aber nicht entscheiden welche besser ist. Vielen Dank für die tollen Informationen.

    Gruß Anna

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    • Hermann Stanzel

      … freut mich, wenn´s weiter geholfen hat!

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