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Food Fotografie – Beruf oder Berufung?!

Viele Vorbereitungen sind notwendig um ein perfektes Food Foto zu produzieren. Aber umso besser die Vorbereitung, desto besser läuft das Shooting und umso besser ist das Ergebnis. Auch die Food Fotografie ist Trends unterworfen. Zur Zeit heißt es „minimalistisch“ und wenig Schnick Schnack – weniger ist mehr. Sauberer neutraler Hintergrund, klare Linien und wenig Lichtspielereien.

Um ein perfektes Food Foto hinzubekommen muss man sich im Vorfeld einige Gedanken über das jeweilige Produkt machen. Denn in der Food Fotografie ist es wichtig die abzubildenden Lebensmittel so anzuordnen, dass das Bild nicht zu überladen ist, aber dennoch den Betrachter visuell verführt. Angefangen vom Hintergrund bis zum eigentlichen Produkt sollte hier alles gut durchdacht sein.

Food Fotografie

Ein neutraler weißer Hintergrund, ist dezent und versucht nicht den Betrachter vom eigentlichen Produkt abzulenken. Die besten Voraussetzungen findet man im Studio, soll aber nicht heißen dass nicht auch „on location“ fotografiert wird – manchmal ist es einfach nicht anders möglich und es ist nicht erst einmal passiert dass in der Küche zwischen den Töpfen fotografiert werden musste. Alles in Allem nicht immer Top Voraussetzungen – aber was zählt ist das Ergebnis! Der Kunde muss nach dem Shooting von den Aufnahmen begeistert sein.

Ich schreibe den Beitrag unter anderem auch für diejenigen unter uns, die sich mit dem Gedanken tragen sich selbständig in der Fotografie zu machen. Die schönsten Aufträge in unserem Beruf  sind die, wenn wir „frei“ nach unseren Vorstellungen arbeiten können, nur leider sind das die wenigsten. In den meisten Fällen gibt es eine exakte Bildvorstellung, ein Layout nach dem gearbeitet werden muss oder einen Art Direktor der viellecht nicht ganz unkompliziert ist und unmögliche mit der Fotografie nicht realisierbare Dinge von uns verlangt.

Unser Job – besser gesagt unsere Aufgabe ist es, den Kunden mit den Aufnahmen zu begeistern. Wenn wir unsere Aufgabe als Job sehen ist es ohnedies schon passiert und es kommen keine überdurchschnittlichen Ergebnisse zustande. Als Fotograf musst du deinen Beruf lieben und leben, nur so funktioniert es !!!

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Food Stylisten übernehmen meist das Arrangement der Speisen vor der Kamera. Vor allem fertige Gerichte verlieren schnell an visueller Attraktivität, daher sind Timing und schnelle Abwicklung des Shootings Voraussetzungen für gelungene Aufnahmen. Dazu haben wir ein interessantes Video in unserem Studio bei einem unserer Food Shooting aufgenommen.

 

Nahrungsmittel gekonnt ins Bild zu setzen ist die Kunst der Food Fotografie. Unsere Bilder werden beispielsweise in Kochbüchern, Zeitschriften, Verpackungen, Speisekarten aller Art gedruckt. Je nach Verwendungszweck müssen Ausleuchtung, Schärfe, Perspektive und auch der Charakter der Bilder angepasst werden.

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Heute arrangiert man die Lebensmittel minimalistisch oder fotografiert im Makrobereich mit selektiver Schärfe und arbeitet mit Anschnitten, um so mehr Dramatik ins Bild zu bringen.

food-foto_3Abgesehen vom Licht und dem richtigen Bildausschnitt, spielt auch die Anordnung der Lebensmittel bei der Food Fotografie eine wichtige Rolle. Selbst wenn Licht und Perspektive stimmen kann die Positionierung der Lebensmittel das Bild komplett zerstören. Bei der Food Fotografie ist es wichtig die abzubildenden Lebensmittel so zu arrangieren, dass das Bild nicht zu überladen wirkt. Deko-Artikel sollten sich nicht in den Vordergrund drängen und sollten im Stil und Farbe auch zum jeweiligen Produkt passen. Angefangen vom Hintergrund bis zum eigentlichen Produkt muss alles gut durchdacht sein um zu einem perfekten Ergebnis zu gelangen

Oft finden auch Modelle und Attrappen Verwendung wenn das gewünschte Ergebnis mit den Original Lebensmitteln nicht erreicht werden kann. In der Nachbearbeitung wird auch gerne mit Montagen gearbeitet, um die Lebensmittel in das richtige Ambiente zu stellen.

Lammkeule

Bildbearbeitung in der Food Fotografie…

… das ist heute ein MUSS – besonderes wenn es um die Farben geht. Ein rohes Fleisch, ein Blatt Extrawurst, oder eine blasse Semmel in der Farbe so hinzubringen dass es in der Anmutung dem Kunden, also dem Konsumenten so entspricht, dass er sagt – ja da möchte ich sofort rein beißen, das ist die Kunst und das geht ohne dementsprechender Bildbearbeitung nicht. Daher ist es auch so wichtig, dass wir als Fotografen nicht nur die Technik der Fotografie beherrschen, sondern uns immer weiterbilden, sei es in der Bildbearbeitung, in der Farbenlehre und, und, und …

 

 

 
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