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SONY Kamera RX10 – Bridgekamera mit DSLR Funktionen

Die SONY Kamera RX10 im Test

Sony hat mir die SONY Kamera RX10 zum Test zur Verfügung gestellt. Die Kamera kam ja im Oktober vergangenen Jahres auf den Markt und ist eine klassische Bridgkamera. Sie wartet allerdings mit Funktionen auf, die  man „eigentlich“ nur von einer DSLR Kamera erwarten würde.

Der tatsächliche Unterschied zur DSLR Kamera bei der SONY RX10 ist ihr fest verbautes Objektiv, ein Zoomobjektiv von Carl Zeiss – das Vario-Sonar T* 24-200/f2,8 und wie es so üblich bei einer Bridgekamera ist der Sucher ein elektronischer Sucher.

Sony Kamera RX10 Test

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SONY hat eine Entwicklung hingelegt, die laut Marktforschungen ein logischer Schluss ist. Marktstudien sagen, dass es dem Großteil der Fotografen lästig ist ein Objektiv zu wechseln. Noch besser wird es wenn man sich die Verkaufszahlen der zusätzlich zum Kit Objektiv erworbenen Objektive ansieht. Den Angaben zufolge soll sich nur mehr jeder zweite Kamerabesitzer ein zusätzliches Objektiv zu seiner Kamera kaufen.

Das heißt, dass die andere Hälfte das erworbene Kit Objektiv dauerhaft auf der Kamera belässt. Logische Konsequenz daraus ist, dass Sony Kamera seine Entwicklung in die Richtung eines qualitativ hochwertigen Objektives mit einem Brennweitenbereich von 24-200 und einer maximalen Blendenöffnung von f 2,8 getrieben. Das Ergebnis sehen wir jetzt mit der SONY Kamera RX10 – eine Kamera, bei der ein Objektivwechsel nicht mehr nötig ist.

Sony Kamera RX10

Sony RX10 Vorderseite

Sony Kamera RX10

Sony RX10 Rückseite

SONY DCS-RX10Technische Daten
SENSOR
Sensortyp:1 Zoll (13,2 x 8,8 mm) Exmor™ R CMOS Sensor
Auflösung:Effektiv: 20,2 MP
Gesamt: 20,9 MP
Lichtempfindlichkeit:ISO: 125 - 25600
Farbtiefe:24 Bit
OBJEKTIV
Type:Carl Zeiss® Vario-Sonnar® T
Brennweite:8,8 - 73,3
(KB: 24 - 200 mm)
größte Blende:f/2,8
kleinste Blende:f/16
Filtergewinde:62 mm
BLITZ
Biltzbereich:ISO Auto ca. 1,0 m bis 10,2 m
ISO ca. 12800 bis 20,4 m
ELEKRONIK
Bildprozessor:BIONZ X
Datenformat:JPEG, RAW, AVCHD Version 2.0, MP4
Speichermedium:SD, SDHC, SDXC (UHS-I), MemoryStick Pro Duo, MemoryStick Pro-HG Duo
WLAN/WIFI:Ja
VIDEO
Full-HD Video:Ja
Videoauflösung:1920x1080, 1440x1080, 640x480
GEHÄUSE
Wasserdicht:Ja Staub- & Spritzwasserschutz
Anschlüsse:USB, micro HDMI, Mikrofon, Kopfhöreranschluss
Abmessungen:129,0 x 88,1 x 102,2 mm (B x H x T)
Gewicht:813 Gramm (inkl. Akku und Speicherkarte)

Handling und Design

So wie sie ist, betriebsbereit mit allem Drum und Drann, bringt die Sony RX10 leicht über 800 Gramm auf die Waage – vergleicht man dazu eine DSLR Kamera mit einem Objektiv ähnlicher Brennweite, bzw. Brennweitenbereich 24 bis 200 mm und der Lichtstärke von f/2,8 – so hat man eher ein Schwergewicht mit sich herum zu tragen. Da bei einer solchen Kombination das Objektiv alleine schon ca. 450 – 500 Gramm wiegen, wohlgemerkt bei einer geringeren Lichtstärke. Ich will hier die RX10 nicht über den grünen Klee loben, aber was die Kompaktheit in Kombination Gewicht und dem darauf verwendeten „Glas“ betrifft ist die Sony Kamera RX10 momentan recht einzigartig.

Mit unter verdankt die RX10 seine Kompaktheit Ihrem 1-Zoll Sensor. Die Optik ist exakt auf den Bildkreis des Sensors berechnet und bei einer Carl Zeiss Optik denke ich braucht man nicht viel darüber sagen.

Detail am Rande, die Optik hat einen klassischen Blendenring, den ich persönlich für ein Highlight der Kamera halte. Die Blende rastet ein, oder lässt sich auch umschalten (mit einem kleinen Schalter an der Optik)  zu einer stufenlosen Blende ohne einrasten. Also kein drehen an irgend einem Rad an der Kamera und kein durch den Sucher schauen müssen und, und, und … – nein, ein klarer Blendenring der griffig ist und der für einen Fotografen wie mich, der gerne mit Unschärfen arbeitet ein tolles Feacher ist, denn ich kann es nicht leiden, wenn ich immer wieder auf den digitalen Bildschirmen suchen muss, welche Blende gerade eingestellt ist. Hier sehe ich die eingestellte Blende auf den ersten Blick. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung zu den Dingen.

Der zweite Ring an der Optik ist der Zoomring. Da hab ich allerdings so meine Probleme damit, denn – die Drehung am Ring wird als Steuersignal an den el. Motor übertragen, der den dementsprechende Zoombereich einstellt. Da wäre für mich ein mechanischer Zoomdrehring die bessere Lösung gewesen (vielleicht auch preislich günstiger), denn die Brennweitenänderungen gehen meineserachtens zu langsam. Ein schnelles Wechseln im Zoombereich ist damit nicht möglich. Wenn man mit der Kamera allerdings mehr filmt als fotografiert, dann macht das el. Zoom durchaus Sinn, weil da die Zoomeffekte wesentlich gleichmäßiger sind als bei einem mechanischen Zoom.

Sony Kamera RX10

Sony Kamera RX10 – Kurze Brennweite

Sony Kamera RX10

Sony Kamera RX10 mit Tele

 

Hingegen das Belichtungskorrektur Rad auf der Sony RX10 finde ich perfekt. Genial ist natürlich bei der Bridge Kamera, dass die Korrekturen direkt durch den Sucher in Echtzeit kontrolliert werden können.

Auch das Programmwählrad auf der linken Seite ist gut durchdacht. Zu den Standards wie M, S, A, P, Video sind auch zwei Vollautomatiken mit dabei, bei denen die Kamera wirklich alles selbst übernimmt. Sony hat, was das Bedienkonzept betrifft an nichts gespart!

 

Besonders für Brillenträger hat die Sony RX10 ein Herz. Da bei der Sony RX10 die Austrittspupille des EVF auf gute 23 Millimeter Augenabstand berechnet sind, ist es auch mit einer Brille einfach das gesamte Sucherbild zu überblicken.

Bei der Bedienung und dem Handling der Sony Kamera kann die RX10 auf jeden Fall punkten. Sie kann dabei einer DSLR Kamera locker das Wasser reichen und das bei einem wesentlich kleineren Gewichtsumfang. Eine Kamera die es verdient überall mit dabei zu sein.

Mein Fazit

Die Frage ob die Sony Kamera RX10 einen größeren Sensor verdient hätte oder nicht, die stellt sich insofern gar nicht, weil die Bildqualität derartig gut ist, dass auch ein größerer Sensor nichts besser machen würde, einzig und allein die Baugröße würde darunter leiden- sprich, die Kamera würde größer und schwerer werden.

Für mich ist die Sony RX10 eine top Kamera. Sie ist nicht billig, aber in das Billigsegment will Sony mit der Kamera auch nicht rein. Qualität hat nun einmal seinen Preis – ich würde die Sony RX10 jeder Zeit einen guten Freund mit ruhigem Gewissen empfehlen.

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Ein Kommentar

  1. Hallo

    Das finde ich ja super das man das Objektiv nicht mehr wechseln muss. Und wenn ich das richtig verstanden habe braucht man dann nur mehr eine Objektiv für diese Kamera?! Abgesehen jetzt vom Gewicht, aber mit solch einer Kamera hat man bestimmt eine Freude.Ein sehr guter Beitrag. Top :) Weiter …

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