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Welches Bildformat?

Welches Bildformat?

Wenn Du es eilig hast und schnell zu den Ergebnissen kommen willst, dann bietet sich das JPG-Format an. Es wird immer wieder schlecht gemacht, wenn es um Qualität geht, ist es aber nicht. Vor allem, wenn das Bild in den Druck geht und das Bild von der Aufnahme her in Ordnung ist, dann ist es meist nicht einmal vom wirklichen Druckprofi zu unterscheiden und vom Endkonsumenten schon gar nicht, ob das Bild in JPG aufgenommen wurde oder ein in RAW-Format entwickeltes Bild.

Klar die beste Qualität, ganz ohne Qualitätsverlust ist das RAW- oder, falls verfügbar, das TIFF-Format. Mit dem RAW-Format hast Du in der späteren Nachbearbeitung der Bilder die bestmögliche Basis, das beste Datenmaterial. RAW lohnt sich aber nur dann, wenn Du die Zeit für die spätere Bearbeitung aufwenden kannst und willst, denn jedes RAW-Bild muss nachbearbeitet (entwickelt) werden.

Bei vielen Online-Anbietern, Foto-Plattformen und Bildagenturen sind nur JPG-Dateien zugelassen, hauptsächlich aus Platzgründen (Ebay akzeptiert zwar jetzt auch TIFF-Bilder, das ist aber wenig sinnvoll – bei 72 dpi Bildern die in einer Größe wie eine Briefmarke abgebildet sind). Wenn Du deine Bilder also in einem anderen Format bei der Aufnahme abspeicherst, musst Du diese vor dem Hochladen in ein JPG umspeichern.

TIFF ist ein sinnvoller Mittelweg, weil die Bilddaten nicht, oder nicht so stark komprimiert werden wie beim JPG und eine Bearbeitung nicht zwingend erforderlich ist. Fürs Web musst Du das TIFF-Format in Deinem Bildbearbeitungsprogramm in ein JPG umwandeln beim Abspeichern.

Die Kombination RAW plus JPG ist ein guter Kompromiss (wenn es die Kamera so verarbeiten kann), bei dem Du auf Nummer sicher gehst: Du hast ein JPG, mit dem Du sofort weiter arbeiten kannst, aber ein RAW-Negativ in Reserve, falls Du doch größere Bearbeitungen vornehmen musst als ursprünglich geplant. Nachteil: Diese Kombination frisst am meisten Speicherplatz und dauert am längsten beim Abspeichern (geringere Bildfolge bei der Aufnahme).

Klare Empfehlung

Stell Dir bei der Dateigröße immer die höchstmögliche Auflösung (L oder fine) und das Maximum an Qualität ein (Symbol: Viertelkreis ohne Treppen). Auch wenn das Foto später nur als winziges Online-Bild zu sehen sein wird, enthält die Originaldatei mehr Details als eine Aufnahme, die mit „S“ (Small) aufgenommen wurde. Du behältst außerdem die Optionen, Details mit Bildausschnitten zu machen. Falls Du später doch einmal hoch auflösende Fotos benötigst, sparst Du eine Menge Arbeit, weil Du nicht alles noch einmal fotografieren musst.

WICHTIG! Eine sinnvolle Archivstruktur und Daten doppelt sichern erspart massiv Ärger!

Lege Deine Produktfotos nicht unbedingt chronologisch ab, sondern sortiere sie sinnvoll nach Produktgruppen, so wie Dein Geschäft nach Produkten organisiert ist. Wenn Du Produkte über Produktnummern verkaufst, kann es Sinn machen, die Fotos mit den Produktnummern zu benennen oder andere nachvollziehbare Namen zu vergeben. Sichere Deine Bilddaten regelmäßig: Alte Daten, die Du nicht mehr aktiv benutzt, können auf DVD/CD oder exteren Festplatten abgelegt werden. Die aktuell benutzten Daten sollten 1:1 als Backup auf einer externen Festplatte liegen.

Dem Thema Datensicherung werden wir noch ein ganz besonders Kapitel widmen.

Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

Fotografieren im RAW-Format. So funktioniert´s – Im RAW-Format zu fotografieren ist kinderleicht!
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Workflow mit RAW-Format

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