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Wie aus einem Schnappschuss eine exklusive Aufnahme mit Studiocharakter wird!

Ich will Euch zeigen wie man aus einer ganz normalen Aufnahme, die aus der Hand geschossen und aus der Situation heraus entstanden ist, ein tolles Portrait gestalten kann!

Anhand der Aufnahmedaten werdet Ihr sehen, dass der Sonnenstand schon etwas tief war, daher auch der etwas wärme Farbton der Aufnahme, was dem ganzen aber eine warme Anmutung gibt.

Als Model musste unsere „Amelie“ herhalten!


Das sind die Aufnahmedaten:

Normale Aufnahme mit Capture One – entwickelt ohne Korrektur.

Das heißt, offene Blende f4,5 | 300mm Brennweite und eine 1/1600 sec. Belichtungszeit – das ganze aus der Hand ohne Autofokus. Aus einem ganz bestimmten Grund ohne Autofokus, weil bei der langen Brennweite und völlig offener Blende, der Schärfentiefenbereich (Tiefenschärfebereich) so klein ist, dass wenn die Schärfe auf den Augen liegt, die Nasenspitze in manchen Situationen unscharf ist.
Die Schärfe wurde ins erste Drittel des Motivs gelegt, damit nach vorne die Nase noch gerade scharf ist und nach hinten die Schärfe ausläuft.

Die nächsten Schritte wurden in Photoshop bei der Bildbearbeitung gemacht.

Das gesamte Motiv in Farbe und Kontrast korrigiert, den Hintergrund mit doge and burn modeliert, und die Nase schwarz eingefärbt. Das Halsband und das weiße Schutzband herausretuschiert mit dem Ausbesserungs Werkzeug Das ganze noch über „unscharf maskieren“ leicht nachgeschärft – und das war es auch schon mit der Bearbeitung

 

Der Feinschliff:

Ein zartes Spitzlicht habe ich noch ins linken Auge gesetzt, das bei der Aufnahme leider kein Licht mehr abbekommen hat. Zu guter Letzt wird noch der richtige Ausschnitt gewählt damit dem Motiv noch richtig Kraft verliehen wird – fertig!

nicht ganz – die Zähne hab ich noch etwas gebleached – das ganze über eine eigene Ebene mit der Füllmethode „linear abwedeln“ auf ca. 45% Deckkraft – und schon haben wir ein strahlendes Lächeln 😉

Für die genauen Schritte der Bearbeitung werde ich noch ein Video für Euch machen!

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11 Kommentare

  1. Als Endprodukt wäre es so noch unglücklich, das Ohr rechts
    säuft noch ab und das Ohr links hat z.B. noch einen weißen Halo.
    Ich nehme eher an, die Ebene ist ein Zwischenschritt oder war eh nur als Entwurf
    für den Freisteller gedacht.
    Da kommen bestimmt noch mehr Schritte von dem Motiv 😉

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    • Hallo Berthold,
      genau so ist es gedacht – das Endergebnis wird dann noch händisch nachbearbeitet – soll heißen, dass die Haar einzeln eingearbeitet werden – das ist jetzt aber richtig Handarbeit und jetzt vor Weihnachten geht es so richtig rund bei uns ;-). Sobald ich dazu komme werde ich die Endvariante hier rein stellen.
      Würde mich ja interessieren was Du/Ihr davon dann haltet!

      Liebe Grüße
      Hermann

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  2. Günter Maringer

    Hallo Hermann,
    ich glaube, ich muss wieder etwas üben…
    In der vordigitalen Zeit habe ich mir noch Gedanken gemacht, wie das Dia einmal aussehen wird und ob es die empfundene Stimmung eingefangen hat. Mit der digitalen Bearbeitung kann man heute aus durchschnittlichen Aufnahmen Gute machen. So wie du allerdings mit wenigen Schritten eine Stimmung projizieren kannst, ist wirklich künstlerisch. Hut ab!
    Günter

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  3. Hallo,

    das Bild ist aber in meinen Augen noch nicht fertig.
    Ich empfinde es als sehr störend, dass Teile des weißen Hintergrunds immer noch sichtbar sind…
    Den Studiocharakter kann ich so nämlich noch nicht entdecken.

    Gruß

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    • Hallo Benni,

      nun das liegt eben im Auge des Betrachters – klar kann hier noch geschraubt und gefeilt werden. Wenn ich jetzt von der Seite der Kunst ausgehe, wo es so schön heiß „über Kunst läßt sich nicht streiten“, dann sage ich das Bild ist fertig.

      Aber keine Sorge das Bild soll eine Diskussionsgrundlage bilden für weitere veränderte Darstellungen.

      Das Bild kann normal freigestellt werden, da wird aber wieder keiner eine Freude daran finden, weil dabei ein Teil der feinen Haare verloren geht. Also muss händisch
      nachgearbeitet werden – das heißt die Haare reingemalen.
      Dann gibt es natürlich die unterschiedlichen Auffassungen setze ich das Motiv jetzt vor weißen oder schwarzen Hintergrund?

      Darum finde ich es auch so toll, weil ein Bild ist im Grunde genommen NIE fertig.

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  4. Lieber Hermann!
    Ich weiß ja warum ich gerne mit Euch zusammenarbeite!

    LG Uschi

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  5. Hallo Hermann
    Kompliment, gefällt mir sehr gut
    Gruss Andreas

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  6. Michael Steurer

    Hallo Hermann,
    ich bekomme zwar immer Hintergrundinfos von dir, doch trotzdem immer wieder beeindruckend.
    Bitte lass mich nicht vergessen:
    Ich habe 3 (vielleicht) qualitativ eher schlechte Fotos (Kanzleigründer Topf, Steinböck senior, Dr. Steinböck), die wir mal von euch fotografieren lassen wollen, weil wir diese dann in unserer Kanzlei aufhängen möchten.
    Wir sollten da mal drüber sprechen.
    LG Michael

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    • … hallo Michael – jeder Zeit gerne!
      sag mir wann und ich komme 😉

      Liebe Grüße
      Hermann

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  7. Manfred Schreiber

    Lieber Hermann!

    Ein großer Künstler steckt in Dir.
    Doch das Ganze ist so neu für mich wie die „Curiosity“ für den Mars.
    Mein fotografieren besteht für mich mit hinschauen, draufhaun und anschauen.
    Gans Lippe Grieß
    Manfred

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    • … lieber Manfred,
      das mag schon sein, dass “Curiosity” für den Mars völlig neu ist. Eines ist aber sicher die Bildbearbeitung ist nicht so kompliziert wie das “Curiosity” 😉

      Außerdem, kann ich dir dabei helfen, wenn du das möchtest.

      Liebe Grüße
      Hermann

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